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Airbourne

Genre:

Hard Rock
Bandmitglieder:

  • David Roads
    Gitarre
  • Joel O'Keefe
    Gesang
    Gitarre
  • Justin Street
    Bass
  • Ryan O'Keefe
    Schlagzeug

Airbourne

Geradeaus, mit klar definierten Kanten: Airbourne aus Melbourne machen altmodischen Hard Rock. Richtig und gut.

Stehen Sie auf für Rock and Roll

Ein einfaches Gitarren-Riff, ein Refrain wie ein Ohrenstecker und ein gerader, aber lebendiger Beat. So simpel haben es alle Großen des Hard Rock gemacht. Und auf diese Großen bezieht sich ein Quartett aus einem Städtchen bei Melbourne, dem sogar schon vor Veröffentlichung ihres Debüt-Albums Runnin' Wild der Ruf der Hard Rock-Giganten vorauseilte: Airbourne. Das Quartett um die O'Keefe-Brüder Joel (Gesang, Gitarre) und Ryan (Schlagzeug) hat es tatsächlich geschafft, selbst in einer entlegenen Ecke der Welt nur durch Konzerte auf sich aufmerksam zu machen.

Denn Airbourne haben nicht nur die straighten Songs, sie haben auch das kraftprotzende Auftreten jeder besonderen Hard Rock-Band. Das Selbstbewusstsein kommt von der tiefen Überzeugung, dass Rock'n'Roll mehr ist als bloß Musik. Sänger Joel O'Keefe war gerade mal neun Jahre alt, da begann er sich auch schon für die Musik zu interessieren, die ständig durchs Wohnzimmer seines Onkels dröhnte: Pub Rock von The Angels, Hard Rock von AC/DC. Während seine Altersgenossen die langen Nachmittage in der 30.000 EInwohner-Stadt Warrnambool nahe Melbourne mit Football und Saufen verlebten, schmiss Joel die Luftgitarre an.

Rock macht Spaß, aber auch viel Arbeit

Bei der sollte es nicht lange bleiben: Als Joel 15 Jahre alt war und auf eine bereits vierjährige Karriere an der ersten E-Gitarre zurückblicken konnte, entschloss sich sein jüngerer Bruder Ryan, Schlagzeuger zu werden. Es sollte noch einige Anzeigen der Nachbarn wegen Lärmbelästigung nebst etlicher unpassender Mitmusiker dauern, bis das Traum-Line-Up gefunden war. David Roads hatte als Gitarrist zu den O'Keefes gefunden, als er gemeinsam mit Joel im Hotel Warrnambool jobbte. Ryan brachte eines Tages den Bassisten Justin Street mit in den Proberaum. Sie waren eines Nachts in angetrunkenem Zustand zusammengestoßen.

Man schrieb das Jahr 2003. Es konnte losgehen. Airbourne begannen, ihren straighten Rock in den Pubs von Melbourne zu spielen. Anfangs kam nicht viel bei raus. Doch nachdem die Band gemeinsam in die Großstadt umgezogen war, konnten die Bewohner Melbournes diesem Namen bald nicht mehr entkommen. Jede Gelegenheit nutzte das Quartett, auf die Bühne zu gehen - und jede Plakatfläche der Stadt wurde mit Airbourne-Plakaten zugeklebt. Dafür stand der Gruppe noch nicht einmmal ein Auto zur Verfügung. Das konnten sich die Schüler nicht leisten. Der Erfolg der Gruppe ist also pure Hand- (und Fuß-) Arbeit.

Die Auftrittsorte wurden rasch größer, und bald schon sollten Airbourne vor Bands wie Mötley Crüe und gar den Rolling Stones auftreten. Ihre Energie machte sie so erwünscht.

Im Jahr 2006 schließlich siedelte die Band in die USA um. Die Aufnahmen am Debüt-Album Runnin' Wild begannen. Es erschien in Europa im Frühjahr 2008 und stieß auf begeisterte Kritiken.